Drucken
Beiträge

Beiträge

Zu hohe Beiträge behindern die Mitglieder in ihren aktuellen finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten und bei der Wahl alternativer Rentenanlageformen. Im PVW orientieren sich daher die Beiträge am individuellen Berufseinkommen oder wahlweise an der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Beitrag für freiberufliche Mitglieder und auch für Mitglieder, die dabei teilweise angestellt arbeiten oder teilweise als Beamter/in tätig sind:

 

Sie zahlen mindestens den 5/10 Beitrag. Wahlweise einkommensbezogen, d. h. 9,35 % des Gewinns (vor Steuern) aus der selbständigen Tätigkeit und auf Wunsch auch 9,35 % aus dem Bruttoeinkommen aus der nichtselbständigen Tätigkeit.

 

Alternativ können Sie den Beitrag auch nach der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung berechnen lassen. Dies entspricht einem festen Beitrag von mtl. 593,73 € bei 5/10 im Jahr 2017. Wahlweise kann auch der sechs- sieben-, acht-, neun- oder zehn-Zehntel-Beitrag fest oder einkommensbezogen gewählt werden. Mitglieder deren Selbständigkeit erst kürzlich begonnen hat, können auf Antrag für die ersten drei Jahre ihrer Selbständigkeit den ermäßigten Beitrag von ein- zwei- drei- vier- oder fünf-Zehntel zahlen.

 

Beitrag für ausschließlich angestellte und verbeamtete Mitglieder:

 

Mitglieder, die ausschließlich angestellt oder verbeamtet sind, zahlen den ermäßigten Beitrag von ein- zwei- drei- vier- oder fünf-Zehntel, hier auch wahlweise den einkommensbezogenen, oder den festen an der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung ausgerichteten Beitrag. Bei einem Zehntel beträgt z. B. der feste Beitrag mtl. 118,75 €.

 

Beitrag für Psychotherapeuten in Ausbildung:

 

Für Psychotherapeuten in Ausbildung ruht die Beitragspflicht automatisch. Sie können auf Antrag den ermäßigten Beitrag von ein- zwei- drei- vier- oder fünf-Zehntel in das PVW einzahlen. Hier auch wieder wahlweise als einkommensbezogene Beiträge oder als festen Beitrag auf der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung basierenden Betrag.

 

Allgemeine Informationen zur Beitragswahl

 

Jederzeit (zum Folgemonat) ist ein Wechsel zwischen der festen und der einkommensbezogenen Beitragszahlung möglich.

 

Der Beitrag kann innerhalb

 

  • der ersten fünf Jahre der Mitgliedschaft oder
  • nach Statuswechsel oder
  • nach der Approbation
noch erhöht werden. Mitglieder die zum Erhöhungszeitpunkt das 45. Lebensjahr bereits vollendet haben, müssen eine Gesundheitsprüfung absolvieren.

 

Eine Verringerung des einmal gewählten Zehntels ist nicht möglich. Eine Ausnahme bildet jedoch der Statuswechsel, z. B. von der reinen Selbständigkeit in eine ausschließlich abhängige Beschäftigung. Umgekehrt ist für approbierte Psychotherapeuten beim Wechsel von der Angestelltentätigkeit/Beamtentum in die reine Selbständigkeit eine Erhöhung des Zehntels vom ermäßigten Beitrag auf fünf- bis zehn-Zehntel ohne Gesundheitsprüfung möglich.

 

Freiwillige Mehrzahlungen

Darüber hinaus können freiwillige Mehrzahlungen geleistet werden. Sie können zusätzlich in Höhe des Eineinhalbfachen des jährlichen Regelpflichtbeitrages geleistet werden.

Allgemeine Informationen zu den Beiträgen

 

Die Mindest- und Höchstbeiträge sind zwischen den einzelnen Versorgungswerken unterschiedlich und der jeweiligen Satzung zu entnehmen. Der Regelpflichtbeitrag orientiert sich an der Beitragshöhe der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt im Jahr 2017 monatlich 6.350,00 € = 1.187,45 €. Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist in allen Versorgungswerken die Beitragsbemessungsgrenze und der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung, d. h., die Beiträge können sich jährlich ändern. Die wählbaren Beitragsvarianten sind in den einzelnen Versorgungswerken jedoch satzungsbedingt unterschiedlich.